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Teledyne CETAC Technologies MVX 7100 / SDX HPLD

MVX7100 µl Workstation für die Analyse von Mikroproben mit der ICP-MS

Die MVX-7100 µl Workstation erweitert die Möglichkeiten der ICP-MS Analytik. Sie arbeitet mit kleinen Probenvolumina bis zu 5 µl. Durch Spülen mit Hilfe von Präzisions-Spritzen werden auch bei niedrigen Flussraten stabile Messsignale mit niedrigen Nachweisgrenzen sichergestellt. Das Fließinjektionssystem gewährleistet ein besseres Auswaschverhalten und höhere Empfindlichkeit dadurch, dass kein Pumpenschlauch verwendet und der Probenkontakt minimiert wird.

Die MVX-7100 µl Workstation ist für alle flüssigkeitsbenetzten Teile aus nicht-metallischen Materialien hergestellt und garantiert so niedrige Nachweisgrenzen. Dies geht auch bei Mikro-Proben mit begrenzten Volumina nicht zu Lasten der Qualität der Analysedaten. Für die Anwendungen, bei denen nur kleine und kleinste Probenvolumina zur Verfügung stehen, wurde eine neuartige Lösung gefunden, die sicherstellt, dass genaue Analysedaten erhalten werden.

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Teledyne CETAC Technologies SXDHPLD - Probenvorbereitungssystem

Eine innovative Abwandlung einer bewährten Technologie

Das SXDHPLD System koppelt den bewährten ASX-560 Autosampler mit einer neuartigen Verdünnungseinheit und einem Vortex-Mischer. Das SXDHPLD verwendet eine Präzisions-Spritzenpumpe für Probe und Verdünnungsmittel, aber mischt mit Hilfe eines Vortex-Mischers in einem zusätzlichen Schritt die erhaltene Verdünnung, bevor die Probe in das ICP-OES oder ICP-MS System überführt wird.

Das SXDHPLD setzt für die Homogenisierung der Probe die Vortex-Mischung ein und gewährleistet so eine genaue Analyse der verdünnten Probe. Die Vielfalt von Probenmatrices in der Spurenelementanalyse macht eine Vortex-Durchmischung notwendig. Diese Entwicklung war lange überfällig, und wird die Qualität der Analysedaten durch eine vollständige Homogenisierung im Vergleich zu in-line Mischverfahren verbessern.

SXDHPLD Technologie - Erklärung

Im normalen Betrieb saugt die Probennadel des Autosamplers eine Probe an, die durch das SDX Modul zum ICP gelangt.

Zur Verdünnung wird dieselbe Sonde mit einer hochauflösenden Spritzenpumpe verbunden, die das Probenaliquot und das Verdünnungsmittel in das Vortexmisch-Gefäß überführt. Im Anschluss an die Messung werden die Probenreste entleert und das Vortexgefäß gereinigt.

Verdünnung und Durchmischung

  • Der Probenpfad wird mit Verdünnungsmittel gefüllt
  • Die Nadel zieht die vorgegebene Menge an Verdünnungsmittel auf
  • Die Nadel nimmt eine definierte Menge an Luft auf
  • Die Nadel bewegt sich in die Probe und entnimmt das vorgegebene Aliquot
  • Die Nadel geht zum Vortexgefäß und entleert das Aliquot und das Verdünnungsmittel. Anschließend wird die Mischung mit Hilfe des Vortex-Mischers homogenisiert
  • Die Nadel wechselt auf normalen Betrieb und nimmt die homogenisierte Lösung auf.

Für das SXDHPLD System können so viele Waschzyklen wie gewünscht festgelegt werden, um eine mögliche Verschleppung auszuschließen. Der Probenpfad und das Vortexgefäß bestehen ausschließlich aus inerten Materialien, die frei von Spurenmetallen und einfach zu reinigen sind.

Vortex-Mischung und Reinigung

  • Aliquot und Verdünnungsmittel werden in das Gefäß gegeben
  • Der Gefäßinhalt wird durchmischt
  • Das verdünnte Probenaliquot wird aufgezogen
  • Frische Waschlösung wird zugegeben und der Inhalt noch einmal durchmischt
  • Der Abfall wird abgepumpt

Das SXDHPLD verwendet eine vom ASX-560 Autosampler unabhängige Spülstation, damit - wenn nötig - verschiedene Waschlösungen für die Sonde des Autosamplers und für das SDX-HPLD Vortexgefäß verwendet werden können.

Intelligente Verdünnung

Das Teledyne CETAC SXDHPLD System definiert den Begriff „intelligente Verdünnung” neu. Eine Probe kann in einem einzigen Schritt verdünnt und erneut analysiert werden, um innerhalb des Messbereichs zu fallen.

Wenn die Software erkennt, dass die Werte der analysierten Probe außerhalb des Kalibrationsbereiches liegen, wird die Probe mit einem vom System berechneten Faktor so verdünnt, dass sicher ein Signal in der Größe von 60% des höchsten Kalibrationsstandards erhalten wird. Somit ist nur eine weitere Messung notwendig und nicht mehrere wie bei einem herkömmlichen inkrementellen Verdünnungsprozess.

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